das couloir unterhalb des dossenbiwaks war gut zu passieren, jedoch darf die zeit darin nicht unnötig lang gehalten werden. der arge anriss (praktisch durchgehend beim ausstieg) ist nun bereits unterspült und es ist eine frage der zeit, bis da alles runterkommt. via klettersteigänlichem weg auf der linken seite, wird ein aufstieg aber trotzdem möglich sein.
der schnee auf dem gletscher war dann beinhart gefroren. auch hier lag viel weniger schnee und die vielen spalten kamen zum vorschein. in einem guten tempo ging es dem wetterhorn entgegen. immer wieder zogen nebenlschwaden vorüber. leider hüllte eine nebelwalze genau das wetterhorn ein. immer wieder mussten wir stopen, um nicht vom weg abzukommen. im skidepot warteten wir 30'. leider verzog sich der nebel nicht, blieb hartnäckig genau hier hängen. um 0900 uhr morgens entschieden wir uns für die abfahrt.
perfekt aufgesulzte hänge, es war ein traum, da runterzufahren. danke benz für meinen nun schon dritten anlauf für diesen berg. (böse zungen behaupten, dies werde mein neuer galenstock.)
nächstes jahr dann wieder oder im sommer via willsgrätli - soll ja ebenfalls eine tolle unternehmung sein!
| in der spaltenzone |
| vor dem wellhornsattel |
| mitten in der nebelwalze (skidepot) |
| seidenfeine abfahrt (hinten "nebelhorn") |
| nice |