Freitag, 19. April 2013

gailotailo

nachtessen bei meinen eltern, wildhorn gespurt, hochzeit von mättu und larissa, jungfraujoch, louitor, konkordiahütte, fiescherhörner, finsteraarhornhütte, finsteraarhorn, mönch, möchsjochhütte, jungfrau, louitor, lötschenlücke, blatten... (FR abend bis DO mittag)

yes, yes, yes... was für hammer gailotailo tage!

steffi und ich konnten ein paar super tage in unseren frühlingsferien geniessen, resp. intensiv erleben.

nach der arbeit gabs am freitagspätnachmittag eine klettersession in lenzburg, danach waren wir bei meinen eltern zu einem feinen znacht eingeladen. mit wenig schlaf intus gings am SA morgen früh raus, um 03.45 trafen wir in latterbach christa. um 05.00 spurten wir in färiche auf das wildhorn los. die ganzen 2000hm spurten wir den frischen puder - die angst vor heliskiern war gross. unser glück war, dass wir sehr früh oben waren und die ganz abfahrt für uns alleine hatten. die hüttengäste staunten wohl nicht schlecht, als sie beim frühstücken sahen, dass von unten alles gespurt war und sie nicht die ersten sein werden :)

 
 
 
 
 
 
am abend verkleideten wir uns hübsch und wohnten larissa und mättus hochzeit bei. eine tolle rede, ein feines essen und witzige unterhaltungen waren unser abendprogramm. mit noch weniger schlaf gings am SO morgen mit dem auto nach spiez. wir wollten ab da die erste verbindung aufs jungfraujoch nehmen.
 
 
 
 
zusammen mit beni wollten wir auf die jungfrau. leider war es zu warm und wir liefen spontan zum louitor und puderten anschliessend zur konkordiahütte runter. eeeendlich konnten steffi und ich etwas nachschlafen :)

in der nacht zum montag fellten wir um 04.00 los. der aufstieg in den fieschersattel war noch hart gefroren. zum glück bei diesen temperaturen..wir bestiegen beide fiescherhorngipfel und fuhren zur finsteraarhornhütte ab. beni zog über einen 10km waggel und einer abfahrt nach blatten weiter - er musste wieder arbeiten.

 
 
 
 
 
 
am folgetag fellten und kletterten steff und ich alleine zum finsteraarhorn. dies war für sie eine anspruchsvollere unternehmung. wir sicherten sehr viel ab und waren entsprechend langsam am gipfelgrat. dadurch verbrachten wir lange zeit über 4000müm und kämpften mit kopfschmerzen.

 

 
am mittwoch entschieden wir zur mönchsjochhütte aufzusteigen. wir düsten sehr früh los und konnten noch vor 09.00 die skier im skidepot einstecken. mit einem erleichterten rucksack bestiegen wir den mönch. für steff psychisch die grösste herausforderung dieser tage. der schmale firngrat ist maximal ausgesetzt. im aufstieg sah ich mir die südwand gut an - was für eine tolle abfahrt das sein muss, diese abfahrt ist ab sofort ein grosses projekt für uns!
 

der letzte schönwettertag nutzten wir vollständig aus. als die meisten hüttenübernachter aufstanden um zu frühstücken, fuhren wir bereits zum jungfraujoch ab. mit einer gruppe deutscher, die vom konkplatz herkamen, machten wir uns auf zum gipfel.

 
 
genau, als wir auf dem gipfel waren, hüllte dieser eine dichte nebelschwade ein. mit nullaussicht im gepäck stiegen wir ab und fuhren in perfektem sulz die direkte südvariante. nach diesem 40° skigenuss folgte ein kleiner hupfer über den bergschrund :)

 
da das wetter wieder perfekt war, fellten wir zügig zum louitor hoch, genossen die tolle abfahrt in perfektem sulz und gleiteten mit unseren rennfellen zügig zum letzten abfellpunkt - der lötschenlücke. wir konnten noch direkt bis blatten fahren/skaten... jedoch war der schnee schon ziemlich pflotschig, wir machten uns gedanken wegen den spalten im unteren teil.

 
 
 
 
 
hammer gailotailo tage... blutfuss und ein grosses bier auf den leeren magen fuhren wir mit ö.v. zurück nach spiez. da ich am mittwoch unglücklich auf meine hand gefallen und der handrücken angeschwollen war, fuhren wir noch kurz bei selina im spital vorbei. sie diagnoszierte eine fissur (anriss) am mittelhandknochen des kleinen fingers rechts.

üble sache.. jetzt darf/sollte ich nicht klettern für sechs wochen und beim bergsteigen wohl aufpassen. mal sehen, wie stark ich mich zurückhalten kann ;)