seit wochen perfekte bedingungen - dies musste ich einfach für eine hochtour ausnutzen.
benz und ich nahmen den langen zustieg zur cabane de la dent blanche unter die füsse. in vier stunden inkl zweier gäbiger pausen erreichten wir die hübsche hütte und genossen den nachmittag bei bier und chips - und einem ersten schlaf.
am morgen ging es zeitig los. noch in der dunkelheit verschwanden die stirnlampen um das hauseck. benz erfreute sich über den leichten rucksack am rücken - blieb doch einiges in der hütte, was wir nicht brauchten für die tour.
leider auch sein trinken :( zum glück traute er selbst dem leichtgewichtigen rucksack nicht und kontrollierte... es hiess dann: wer kein hirn hat, hat füsse... :p
da wir doch einigermassen zügige wanderer sind, überholten wir schnell wieder die meisten anderen und konnten als zweite seilschaft beim berüchtigten couloir beim gendarmen einsteigen.
die anschliessende kletterei am grat war sehr schön und kompakt. wir kamen flott und ziemlich einsam vorwärts.
da wir beim couloir im abstieg nicht im stau oder gar dem Sseinschlag ausgesetzt sein wollten, fiel unsere gipfelrast bescheiden aus. dies zahlte sich sehr aus! nach nur 7h waren wir wieder bei der hütte zurück. andere seilschaften blockierten sich gegenseitig und hatten locker 2-3h länger (alleine für den abstieg).