Da die letzte Woche einfach zu streng war (über 7000hm Skitouren plus Klettern), haute es mich kurz um. Jedoch konnte ich dem Angebot mit Selina und Steffi auf eine Skitour zu gehen am Dienstagnachmittag nicht widerstehen. Dick eingepackt lief ich bis kurz unter den Gipfel des Rauflihorns in slow-motion. Die Abfahrt im Plüderschnee war dann gar nicht einmal so schlecht.
Für heute Donnerstag wollten Dave und ich wieder ausrücken - ist ja normal mittlerweile. Temperaturen bis 16°C im Mittelland und der wenige Schnee und meine Müdigkeit hielten uns aber vor grösseren Schandtaten ab auf Ski.
In meinem "to-do-Ordner" lag schon lange das Topo der "Transsibiria" (6a) bereit. Bei herrlichen "Frühlingstemperaturen" konnten wir am Mittag in die sechsseillängen Tour einsteigen.
Im Internet war häufig erwähnt, dass die ersten Meter das Eintrittsticket darstellen zur Tour. In der Tat... es ging vom zweiten bis sechsten Bohrhaken für den Grad 6a- gut zur Sache.
Die folgenden beiden einfacheren SL waren mässig kompakt. Die vierte SL leider in der ersten Schlüsselstelle ziemlich poliert und der entscheidende Griff wackelig (don't touch!) - so bediente ich mich der silber-rot-glänzenden Griffe. Kurz vor dem Stand war es dann noch einmal sehr tricky.
Die letzten beiden SL boten mit kleinen Überhängen, Leistchen und Töffgriffen noch einmal grossen Spass. Bis auf die brüchige Passage in der vierten SL konnte ich sauber on sight durchziehen. Da kommt natürlich sofort Freude auf für die kommende Saison, welche aber hoffentlich noch ein wenig auf sich warten lässt --> ich will Puderskitouren!!!
Merci Dave für z Mitcho, i weiss ja, dass Chlättere nid grad dis liebste Hobby isch - drum heiwer danach o no gmüetlich wie immer en gmüetliche Höck gno mit Chips und Bier.



