Freitag, 11. April 2014

update :)

Steffi und ich haben Ferien und bei dem guten Wetter "müssen" wir natürlich auf die Tourenski.

Am Sonntag liefen wir zuerst an einem der ältesten Tourenwettkämpfen mit - trotz Schneemangel in der Region des Muveran (Plan - sur - Bex) wurde die Strecke bestmöglich präpariert und wir konnten einen tollen Wettkampf laufen.

Tags darauf gings gleich weiter - ich wollte unbedingt die Hammertour vom letzten Frühling wiederholen am Gwächtenhorn (erst Westgrat, dann NO Flanke abfahren und nach einem kurzen Wiederaufstieg zum Tierberg dessen N Flanke runtercruisen).
Der Gletscher am Susten- und Gwächtenhorn ist zwar gut eingeschneit, jedoch sind die Steilflanken blank. Am Westgrat lag zuwenig Schnee, als dass wir sicher klettern konnten - es war arg schuttig. Wir wurden aber trotzdem mit einer schönen Abfahrt und einer super Käseschnitte im Steingletscher belohnt :)




Am nächsten Tag liefen wir unter Daves Navigation zur Oberaletschhütte - es nieselte, schneite leicht und war teilweise sehr neblig. Well done, dude! Für den Mittwoch sollte das Aletschhorn bezwungen werden - leider war unsere inhomogene Gruppe zu schwach (langsam) für den Berg. Nach einem langen elfstunden Tourentag gings kaputt ins Bett der fast leeren Hütte. Um das Gebiet zu verlassen, wählten wir die chice Variante über den Beichpass - yes, das hat dann wieder mächtig Laune gemacht!

 
 
 
 
 
 
 
 
Klar waren wir nun etwas ausgelaugt für weitere Schandtaten und ein Ruhe- und Klettertag drängte sich auf - jedoch war noch einmal ein super Tag gemeldet und für das Wochenende sieht es nicht allzu rosig aus. Also drückten wir die letzten Körner aus den Beinen.
Um 03.30 liefen wir in Kandersteg los: Balmhorn (2500hm Aufstieg). Wir konnten maximal gäbig älteren Spuren folgen und gelangten zügig per pedes unter die Sonnbühl Bergstation. Via Winterwanderweg fellten wir weiter zur Abzweigung zum Balmhorn/Altels. Auf einer perfekten Aufstiegspur liefen wir auf den Zackengrat. Dieser war schlecht eingeschneit und wir konnten ihn je zur Hälfte mit Steigeisen und Ski begehen. "Leider" stiegen wir viel zu schnell auf und die persönlichen Zeiten aus den letzten Jahren passten nicht zu den Verhältnissen. So warteten wir Aussicht geniessend auf das Aufsulzen der steilen W-Flanke.