Montag, 5. Mai 2014

Pi-Di-Gi

Und bereits ist meine dritte Teilnahme an der PDG Geschichte :) Nach der ersten Teilnahme war ich motiviert, beim nächsten Mal die Zeit nach unten zu korrigieren. Beim zweiten Start traten wir doch schon recht gut vorbereitet an: leichte Ski, viele Touren in den Beinen, am Seil fahren trainiert auf Hochtouren, Gummischnur, Abschleppschnur, ... leider wollten die Wetterbedingungen nicht und "voll auf Kurs" wurden wir in Arolla gestoppt.

Für die Teilnahme vom vergangenen W'nd fand ich leider keine Partner, mit welchen ich das alte Ziel hätte aufgreifen können - so startete ich mit meinen lieben Freunden: "couliliebhabender" Dave und "pulkaziehender" Benz.

Mit Benz ergaben sich aufgrund nicht passenden Freitagen nur gaaaanz wenige Events.. mit Dave hingegen war ich sehr oft unterwegs - die PDG sollte sein erstes Rennen überhaupt werden UND auch die längste Skitour. Am Balmhorn legte er zum ersten mal 2500hm am Stück zurück und konnte sich nicht vorstellen, 4000hm an der PDG zu laufen... wie schnell sich doch diese Grenze verschieben lies.

Zusammen reisten wir am Samstagvormittag nach Zermatt. Das Einchecken verschlang wiederum einiges an Zeit - doch konnten wir problemlos passieren und im Hotel "Adonis" (what the hell??) einchecken.
Dave machte sich am Computer noch an die Arbeit, während Benz und ich TV schauten.. nice, was für Mist so an einem Samstagnachmittag über die Glotze flimmert.


 
Gegen 21.00 waren wir im chicen Dynafitdress und "schwer" bepackt unterwegs zum Bahnhof. Da konnten wir die Taschen für Verbier aufgeben, welches wir skifahrend und -laufend erreichen wollten über Nacht.
Um 21.45 wurden wir auf die Strecke geschickt. Dave schlug gleich die Pace an und wir platzierten uns wohl etwas zu gut für unsere Gruppe. Bis Arolla konnten wir so sauber durchziehen, danach aber holte v.a. MB aus B. die Müdigkeit ein. Ein schwarzer Tag meldete sich und wir verloren im Anschluss viiel Zeit. Mit gutem Zureden, hier und da ein Schluck Coca Cola und Energie aus der Tube, Schieben, Stossen und Aussicht geniessend erreichten wir überglücklich Verbier. Mit einem unglaublich harten Kopf wurde bewiesen, was der Körper alles im Stande ist zu leisten, wenn man glaubt, dass nichts mehr geht!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Zeit ist im Moment des Ziellinienüberquerens sekundär - viel mehr zählt, dass wir es als Team gepackt haben und uns gratulieren konnten. Daves bisher längste Skitour, Benz' härteste Tortour und meine "angenehmste" PDG. Bier her! :)

Merci Jungs, es isch es grossartigs Erläbnis gsi mit euch! Chli geil isch es ja scho, dass mir das mit meh oder weniger normalem Stuff packt hei.