Für eine rassige Skitour ist er meist erst im März gut. Dann sind die vielen Steine gut gedeckt und fest vom Schnee umschlossen. Da ich aber nicht warten konnte, war ich bereits im Februar mit Oli einmal vor Ort und einmal alleine.
Die Nordflanke wies dann auch beide Male deutlich noch zu wenig festen Schnee auf und so begnügten wir uns mit der ebenfalls sehr lohnenden Ostflanke ab dem "Skidepot".
Während meinem Skilehrer Ausbildungskurs konnte ich jeden Tag auf die Nordflanke sehen und erkennen, dass wohl die Bedingungen ideal sind. Als dann die Lawinensituation und das Wetter grünes Licht gaben, konnte ich mich nicht zurückhalten.
Im noch dunklen Morgen düste ich los und erklomm den Giferspitz. Die Verhältnisse waren super und so befuhr ich kurz nach Sonnenaufgang das steile Gipfelcouloir und die tollen darunter liegenden Hänge.
Da das Wetterfenster noch eine zweite Begehung zuliess, standen Steff und ich nur zwei Tage später noch einmal da oben. Das Timing war ja nun bekannt und so konnte ich auch nach dieser genialen Tour pünktlich zum Kurs antreten um 0845 Uhr.
