gspaltenhorn (3436)
phu, nun ist einiges passiert seit der tour.. am sonntag sind steff und ich auf der griesalp um 10.30 losgelaufen – ziel mutthornhütte via gamchilücke. als wir die gspaltenhornhütte passierten, zog eine wetterverschlechterung auf und wir entschieden, bereits hier die nacht zu verbringen.
wenn wir schon in der gspaltenhornhütte sind, dann möchten wir auch aufs gspaltenhorn rauf :) diesen berg sieht man bereits von bern – ein vielzackiger (oder gspalteter) berg links von der blüemlisalp. der hüttenwart gab und gerne auskunft, schenkte uns den alten führer dieser region und so besprachen wir die tour von montag.
beim nachtessen schlugen wir wie ausgehungert kräftig zu, seit dem frühstück in wabern hatten wir nichts mehr gegessen – dies ging beim zustieg und nachmittagsschlaf vergessen.
beim nachtessen schlugen wir wie ausgehungert kräftig zu, seit dem frühstück in wabern hatten wir nichts mehr gegessen – dies ging beim zustieg und nachmittagsschlaf vergessen.
um 0400 war frühstücken.. 0430 zogen wir als zweite gruppe (von drei) los, die einzigen ohne bergführer. bis zum sattel zwischen gspaltenhorn und bütlasse war der weg gut zu finden und führte über eine steile schutthalde. es windete stark und da wir nun auf den grat kamen, zogen wir windjacke und gstäutli an. das seil blieb bis zum „bösen tritt“ im rucksack, diesen sicherten wir hoch, blieben oben gleich am kurzen seil (zweite seilverkürzung). in einfachem kraxelgelände gings in direkter linie zum gipfel.
den abstieg gingen wir komplett am seil, runter ist immer schwieriger als hoch ;) ab dem sattel konnte man im tiefen schutt runtersurfen. bei der hütte gabs dann die vorgezogene mittagssuppe (um 1030 waren wir wieder da). und zogen bald los zur mutthornhütte. der eine bergführer (berger franz) und seine zwei gäste hatten dasselbe vor.
der gletscher zur gamchilücke hatte mehr spälte als erwartet, jedoch führte eine gute spur zur schlüsselstelle. die ketten waren unter dem schnee, schauten erst auf etwa fünf meter höhe hervor – bergschrund und felsen.. der bergführer kletterte die stelle locker hoch, sicherte seine beiden gäste hinterher und verschwand über einer felsstufe. steffi kletterte diese stelle ebenfalls souverän hoch, kurz vor der sicheren kette kamen ziegelsteingrosse felsen über die stufe geflogen, sie hatte keine chance, wurde an der hand getroffen (diese war sofort gebrochen, wie sich später herausstellte). mit grossen schmerzen und unter schock kletterte sie fertig und konnte stand machen.
der bergführer bekam dies mit, kletterte retour. er leistete sofort erste hilfe, verabreichte ihr ein sehr starkes schmerzmittel. ich kletterte durch ihn gesichert hoch zu ihnen. er verband ihre hand. ich nahm sie ans kurze seil, direkt hinter dem bergführer stiegen wir in den pass hoch.
der bergführer bekam dies mit, kletterte retour. er leistete sofort erste hilfe, verabreichte ihr ein sehr starkes schmerzmittel. ich kletterte durch ihn gesichert hoch zu ihnen. er verband ihre hand. ich nahm sie ans kurze seil, direkt hinter dem bergführer stiegen wir in den pass hoch.
steff wollte keine rega, wir stiegen auf der anderen seite der lücke auf den gletscher ab, teils musste ich sie abseilen.
alleine konnten wir nicht absteigen, da im falle eines spaltensturzes sie keine hilfe leisten konnte. so banden wir uns mit den anderen zusammen und liefen nun als fünferseilschaft zur mutthornhütte. tony auf der hütte (hüttenwart) war bereits informiert per natel. er kannte steffi noch aus einem kletterlager von früher. gemeinsam entschieden wir, trotzdem zu fliegen, bis wir in einem spital wären zu fuss, würde es noch mindestens 24h dauern – dies war eine schlechte alternative.
die air glacier holte uns ab, flog und nach interlaken ins spital. check, mittelhandknochen ist gebrochen :( bergtouren und beachvolley ade, nicht aber wandern und vieles anderes. ich smslete während dem warten mit michele (bohag – berner oberland helikopter), welche ich gut kenne. sie bot an, uns zu holen. als wir im spital fertig waren, stand sie wenige minuten später mit dem auto beim haupteingang und fuhr uns zum bahnhof.
alleine konnten wir nicht absteigen, da im falle eines spaltensturzes sie keine hilfe leisten konnte. so banden wir uns mit den anderen zusammen und liefen nun als fünferseilschaft zur mutthornhütte. tony auf der hütte (hüttenwart) war bereits informiert per natel. er kannte steffi noch aus einem kletterlager von früher. gemeinsam entschieden wir, trotzdem zu fliegen, bis wir in einem spital wären zu fuss, würde es noch mindestens 24h dauern – dies war eine schlechte alternative.
die air glacier holte uns ab, flog und nach interlaken ins spital. check, mittelhandknochen ist gebrochen :( bergtouren und beachvolley ade, nicht aber wandern und vieles anderes. ich smslete während dem warten mit michele (bohag – berner oberland helikopter), welche ich gut kenne. sie bot an, uns zu holen. als wir im spital fertig waren, stand sie wenige minuten später mit dem auto beim haupteingang und fuhr uns zum bahnhof.
einiges an dank geht an franz (bergführer), tony (hüttenwart), helikopter-crew, michele, spital-dudes... merci!