Sonntag, 3. Juli 2011

gigathlon


gigathlon „on the rocks“
ein weiterer traum ging in erfüllung.. mit meiner freundin konnte ich am vergangenen w'nd den gigathlon im couple team bestreiten und finishen. mit über 11'000 höhenmetern war es der, in dieser hinsicht, strengste gigathlon ever. in unserer kategorie gingen über 230 paare an den start – 30 paare gaben unterwegs auf.
nach der blüemlisalp nordwand hatten wir beide magenprobleme, welche bis am freitag nur knapp besserten. steff skatete in 1.5h von turtmann 800hm nach leukerbad hoch (rang 138). am samstag dann unter der belastung traten die verstimmungen erneut auf. beim skaten am morgen ging es gerade noch, da war der psychostress (in der gruppe mit 40km/h skaten) grösser als die magenunstimmigkeiten (rang 160). steff musste auf der laufstrecke mehrmals die büsche (oder oberhalb der waldgrenze grosse steine) aufsuchen (rang 128). zum glück sitzt man beim rennvelofahren (rang 34) direkt auf dem verschluss und so konnte ich mein strecke durchenfahren. beim schwimmen überraschte mein schatz mit einer super zeit... zum ersten mal schwamm sie in einem swimsuit (welcher obligatorisch ist), 3km unter einer stunde (rang 59)! die finale bikestrecke war der hammer! harte aufstiege, sensationell geiler downhill (gegen 20' superflowige, technische abfahrt!!) - rang 20. am abend noch vor dem essen verschlechterte sich die situation.
auf der sanität erhielten wir imodium und schluckten dies auch gleich. am sonntag morgen um 4 uhr entschieden wir zum start, schauen was geht und im schlimmsten fall per natel den partner anrufen und ... aufgeben. es kam alles anders.
steff fuhr die bikestrecke gemütlich, verlor nur eine stunde auf die spitze (bravo urs (rang 4)! - rang 118). in raron der wechsel für sie zum schwimmen. hier verloren wir gut 5' weil die schwimmbrille unauffindbar war – danke dem couple team, welches uns ihre brille schenkte (rang 107)! den ganzen morgen über futterte ich bananen und imodium.
die taktik für die nun kommenden strengen stunden war „es locker angehen und über die moosalp noch gasgeben“. gesagt – getan. mit 40km/h fuhr ich nach stalden, in einem guten tempo nach zermatt: rang 22 auf diesem abschnitt. Anschliessend wechselte ich zügig meinen dress und zog los auf den gornergrat (1550hm aufstieg!). ich joggte alle flachstücke und wenn es runterging, berghoch lief ich konsequent mit grossen schritten, rang 63. oben telefonierte ich mit steff und meiner mutter, nun gings mit der bahn runter – viel trinken und essen war angesagt. die zeit war bis stalden neutralisiert, ab da galt es wieder ernst. da ich den aufstieg kannte, fuhr ich ein konstantes tempo hoch, die füsse brannten (aufgeweichte fusssohlen von der hitze, schwitzen). oben wo es abflachte telefonierte ich wiederum mit steff: „steff, i ha die huere moosalp gli gschafft.. dammi, i verrecke gli, we das nid ufhört mit dem wind.. bis när, la dä no la lüte, wenn i in eischoll dr gägeastieg fahre“.
während dem ganzen aufstieg konnte ich noch einmal einige überholen und in der abfahrt fuhr ich – überlegt – volle kanne! rang 38 auf diesem letzten abschnitt.
als ich auf die zielkurve einbog, löste sich steff aus der menge, gemeinsam konnten wir auf dem 52. schlussrang einlaufen. ein super gefühl mit hühnerhaut – echt geil! yeah.. gemeinsam waren wir an diesem w'nd knapp 23h unterwegs.. das letzte team hatte knapp 9h länger, auf die profis verloren wir knapp 4.5h.

nun sind knapp zwei wochen pause (nun ja.. da geht schon noch was.. klettern, hochtour..), dann gehts mit päde an den transalp – meine fünfte teilnahme.. yeah.