die entäuschung hielt sich aber in grenzen. es ist eine sehr schöne tour, welche ich jetzt frisch kennen gelernt habe - diese werde ich dann wohl sehr bald oder eben nächstes jahr vollenden :)
da man während dem aufstieg zur bütlasse einen tollen ausblick auf die blüemlisalpkette hat, sah ich, dass die "wyssi frou" unbefahren und perfekt aussah. so kam es, dass in der nacht zum mittwoch dave, beni b., steffi und ich uns aufmachten, diese zu befahren.
während der ganzen nacht war der himmel klar. der schnee war komplett durchgefroren. im hohtürlihang liefen wir mit harsteisen. auf dem Gletscher nach der blüemlisalphütte lag sogar etwas puder.
dieser puder häufte sich, als wir an den fuss der "wyssi frou" kamen. in der ganzen flanke lag einiges an puder. steffi wühlte gleich los.. dave vergass in diesem fussaufstieg, dass er müde beine hatte vom fellen zuvor. er stapfte einen grossen anteil durch die flanke.
es ging sehr viel zeit durch dieses gewühle drauf. wir kamen etwas über eine stunde später im skidepot an, als dass ich den gipfel einplante. diesen mussten wir aufgrund der schnellen erwärmung auslassen. die lawinengefahr wäre v.a. im hohtürlihang später zu gross geworden.
die abfahrt war dann der oberhammer. oben puder - unten super sulz.
schnee hat es noch genügend und jetzt fällt wieder etwas über 2000müm. wer weiss, vielleicht werde ich kurzum erneut "angreifen".
(rockzipfu... von weitem betrachtet sieht die flanke der "wyssi frou" aus wie ein rock einer strichmännchen-dame. wir sind also mit skis kräftig an ihrem rock herumgecruist.)