Sonntag, 12. Mai 2013

ö.v. tagestour: castor


yes.. nun hat es doch noch geklappt mit einem weiteren 4000er :) dank der guten ö.v. verbindung nach zermatt konnten wir bereits um 10.00 auf dem kleinen matterhorn losfellen. bei strahlendem sonnenschein und wolkenlosen himmel (zumindest in unserer näheren umgebung) genossen wir den "walk" hinüber zum castor.

breithornplateau
bereits im aufstieg sahen wir, dass die gipfelflanke erst eine spur vom vortag hatte. weiter war offensichtlich, dass der schnee in der gesamten flanke des castors super puderig war. wir hofften, dass die steile variante direkt vom gipfel abzufahren nicht von anderen tourenfahrern geackert wird.

am Castor unterwegs..
wir hatten glück :) ohne steigeisen, mit aufgebundenen ski konnten wir auf den castor laufen und direkt runterstechen. steffi ging als sicherste skifahrerin von uns die "situation checken". ihre schwünge sahen griffig und puderig aus.. so konnten wir herren uns kaum mehr zurückhalten.


steffi als winkelmeier sticht in die steile flanke
puder in dieser steilheit auf über 4200müm abzufahren zog die mundwinkel stark in richtung der ohren :) yes.. geilo!




wir hatten noch  nicht genug.. beim pollux schnallten wir die ski noch einmal an den rucksack und stiegen über dessen grat hoch. hier merkten wir aber, dass die sonne schon ziemlich kraft hat und wir es nicht bis zum gipfel schaffen werden, wenn wir eine sichere abfahrt über den schwarztorgletscher haben wollen. 

 
da wo die spur vom grat mit deren vom ersten couloir zusammentraf klickten wir in die bindungen.. oben hatte es fies überdeckte steine. wir rutschten diesen part vorsichtig ab, liessen es aber nach wenigen höhenmeter ordentlich zum zweiten mal krachen (das couloir war nur knapp 2-3 skilängen breit).


wir haben es ja gewusst und auch die turnschuhe mitgenommen... ab ende der schwarztorabfahrt konnten wir noch einigermassen im tiefen pfluder bis zur gornerschlucht stöckeln. ab da hiess es material tragen. in gut zwei gemütlichen stunden mit viel plaudern liefen wir nach zermatt.


hungrig und durstig bestellten wir im "goldenen M" ein menu und stillten unsere glust. das obligate bier danach verkürzte die rückfahrt einigermassen..